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Tintenhain

Im Tintenhain gibt es Buchgeplauder und Rezensionen, meist im Bereich Fantasy, Jugendfantasy und Belletristik.

 

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Madison Avery. Totgeküsste leben länger

Madison Avery - Totgeküsste leben länger - Kim Harrison Madison Avery ist tot, jedoch irgendwie auch wieder nicht, denn sie kann mithilfe eines Amulettes, das sie dem Todesengel, der sie getötet hat, abgenommen hat, ihren Körper projizieren und ihr Weiterleben vortäuschen. Einfach hat sie es dabei jedoch nicht, denn sie muss sich zunächst in einer Welt aus Todesengeln, Zeitwächtern und Schattenflügeln zurecht finden und dabei immerzu darauf achten, dass der Todesengel Kairos sie nicht zu fassen bekommt, um ihr das Amulett wieder abzunehmen. Dummerweise muss Madison auch noch auf Josh aufpassen, der Zeuge ihres Ablebens wurde und nun auch auf der Liste der Todesengel steht. Gut, dass es da auch noch Schutzengel gibt.

Wirkt die Geschichte etwas verwirrend? Nun ja, irgendwie ist sie das auch. Da Madison zuu Beginn des Buches bereits seit vier Monaten tot ist und sich schon an ihren Schwebezustand gewöhnt hat, nimmt sie Vieles für Selbstverständlich, was dem Leser erst einmal verborgen bleibt. Erst langsam eröffnen sich dem Leser die Zusmmenhänge und die Rollen der einzelnen himmlischen Wesen und Schicksalszeichner.

Dank Harrisons flüssigem Schreibstil, der der Zielgruppe angepasst ist, ohne dabei zu übertreiben, liest man sich trotz aller fragenden Blicke schnell fest. Madison nimmt einen einfach mit und lässt den Leser an ihren Gedanken teilhaben, und bald schon fiebert man mit ihr mit, wenn es darum geht, nicht nur Josh zu retten, sondern auch sich selbst in dem himmlischen Chaos zu finden. Madison Avery ist eine liebenswerte Figur, die trotz ihrer übersinnlichen Fähigkeiten noch jede Menge Identifikationspotenzial mit sich bringt.

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